Brasilien 2017-2

Rio de Janeiro – Botanischer Garten

Da wir die "Standard-Sehenswürdigkeiten" von Rio de Janeiro schon von unserem Besuch im Jahre 2011 kannten, entschlossen wir uns separat den Jardim Botânico do Rio de Janeiro, der botanische Garten von Rio de Janeiro zu besuchen. Auf dem Weg zum Jardim Botânico do Rio de Janeiro Da wir ausreichend Zeit hatten, entschlossen wir uns die etwa 5 Kilometer vom Hotel bis zu dem botanischen Garten zu laufen. Zunächst führte unser Weg zur Atlantikküste an den Strand von Ipanema. Da Sonntag war, war die Hauptstraße zum Teil gesperrt. Der Strand war gut besucht. Die hohen Wellen des Atlantik vermittelten einen interessanten Anblick. Weiter führte unser Weg zur Lagune/See Lagoa Rodrigo de Freitas. Entlang des Rundwegs sind diverse Sportstätten zu finden. Olivenschaben (Phalacrocorax brasilianus) und Cocoi-Reiher (Ardea cocoi) waren reichlich zu sehen. Jardim Botânico do Rio de Janeiro Bereits 1808 wurde dieser botanische Garten am Fuß des Corcovado (hier steht die wohlbekannte Christusstatue) gegründet. Dementsprechend alt ist auch der Baumbestand in dem Park. Zum Beispiel die Königspalmen (Roystonea regia) entlang der Hauptallee, sollen aus dieser Zeit stammen. Der Garten umfasst eine Fläche von ca. 140 Hektar und beherbergt mehr als 6.500 Arten, die teilweise in ihrer Existenz bedroht sind. Er gehört zu den 10 bedeutendsten botanischen Gärten der Erde. Der botanische Garten ist sehr schön. Besonders beeindruckte uns die Orchideensammlung. [Zeige eine Slideshow]

Von Rio de Janeiro über Brasilia nach Manaus

Von Rio de Janeiro nach Brasilia Zu für einen Urlaub angemessener Zeit setzten wir unsere Weiterreise fort. Zunächst ging es wieder zum Flughafen und von dort startet unser Flug zunächst bis Brasilia. Der Flug dauerte nur etwa 1,5 Stunden. Leider war in Brasilia nur wenig Zeit umzusteigen. Nachdem wir 2011 schon einen Tag in Brasilia waren, war der Anflug auf die brasilianische Hauptstadt bei Tageslicht interessant zu sehen. [Zeige eine Slideshow] Von Brasilia nach Manaus Der Flug von Brasilia nach Manaus dauerte ca. 3 Stunden. Zum großen Teil waren keine Wolken, die uns die Sicht nahmen. So konnten wir so einige bekannte Flüsse zumindest einmal von oben sehen. Zum Beispiel: Rio Araguaia, Rio das Mortes, Rio Xingu, Rio Iriri, Rio Tapajós und natürlich auch den Amazonas. Beim Landen in Manaus hatten wir auch einen guten Blick auf den Rio Negro mit der Ponte negra. [Zeige eine Slideshow] Erste Ausfahrt Vom Flugzeug ging es relativ schnell zum Hotel Tropical am Rio Negro, wo unser Schiff schon auf uns wartete. Kurz nach dem Einschiffen begann unsere Fahrt zunächst den Rio Negro hinab zum Rio Solimões. In den kleinen Flussläufen zwischen dem Rio Negro und dem Rio Solimões fand unsere erste Ausfahrt mit dem Kanu statt (blaue Linie). Ein paar bekannte Vögel waren unterwegs zu entdecken: Schmuckreiher (Egretta thula) mit schwarzem Schnalbel und gelben Füßen oder die in Südamerika weit verbreiteten Olivenscharben (Phalacrocorax brasilianus) mit ihrer grünen Iris. Offensichtlich gab es zu dem Zeitpunkt in dem Bereich keine Riesenseerosen (Victoria amazonica), die sonst [...]

Lago Janauacá

Zum Lago Janauacá Am Abend setzten wir unsere Schiffstour fort und kreuzten den Rio Solimões. Über Nacht blieben wir an der Zufahrt zum Lago Janauacá. Es war fast die gleiche Stelle wie beim ersten Besuches des Lago Janauacá im Juli 2011. Auch die Exkursion am nächsten Morgen (blaue Linie) war fast identisch mit der "alten" Route. Viel hat sich geändert und auch die reichlich 2 Monate später im Jahr machten sich beim Wasserstand und der Pflanzenwelt bemerkbar. Leider waren weniger Vögel zu entdecken wie vor 6 Jahren. Ob das auch an den zwei Monaten "Verspätung" lag? [Zeige eine Slideshow] Über den Lago Janauacá Nach Rückkehr von der Morgen-Exkursion setzten wir mit dem Schiff die Fahrt über den See fort (violette Linie). Unterwegs hat das eine oder andere Gebäude am Ufer Erinnerungen an den Besuch der Caboclos in 2011 wachgerufen. [Zeige eine Slideshow] Dschungelwanderung und Besuch bei Einheimischen Die erste Dschungelwanderung der Reise war nur eine kleine Runde. Wir bekamen unter anderem Sarapias gezeigt. In der Region dort verwendet man das Öl wohl gegen Ohrenkrankheiten. Bisher kannten wir die Früchte nur als Gold des Río Caura (Venezuela 2011), wo man große Mengen dieser Früchte als Grundstoff für Parfüm erntete, bis das Öl syntetisch produziert werden konnte. Eine riesige Ameisen-Autobahn hat so manchen von uns in den Bann des Betrachtens gezogen und auch ein Passionsblume (Passiflora coccinea) war zu bestaunen. Auf dem Rückweg machten wir an dem Haus eines Einheimischen, Caboclos Halt und ließen uns unter anderem die Herstellung von Maniokmehl zeigen. [...]

Rund um Manaus

Encontro das Aguas Wenn man bei Manaus mit dem Schiff unterwegs ist, gehört ein Abstecher zum Encontro das Aguas (brauner Stern), dem Zusammenfluss vom Rio Solimões/Amazonas mit dem Rio Negro zum Standardprogramm (Encontro das Aguas - Juli 2011, Encontro das Aguas - Januar 2017). Von unserem Liegplatz zu Nacht, nahe dem Restaurante Valdecy am Parque Janauary, ging es direkt zum Treffen der Wasser. [Zeige eine Slideshow] Manaus - Fischmarkt Von Encontro das Aguas fuhr unser Schiff direkt zum Fischmarkt. Wir waren zwar schon oft in Manaus, aber nie vorher legte unser Schiff in der Nähe des Hafens bzw. der Markthallen an. Der Besuch des Fischmarktes (violetter Fisch) war für uns wieder von besonderem Interesse. Gab es das gleiche Angebot, wie ca. 6 Monate zuvor? (Besuch des Fischmarktes von Manaus im Februar 2017) Das Angebot war sehr ähnlich. Es gab aber auch ein paar Arten, die wir 6 Monate vorher dort nicht gesehen hatten. [Zeige eine Slideshow] Durch Manaus Das nächste (offizielle) Ziel war das Teatro Amazonas. Für uns war es mehr eine Stadtbesichtigung (violette Linie), das Teatro wollten wir uns an diesem Tag nicht noch ein (drittes) Mal ansehen. Während wir warteten bemerkten wir plötzlich 2 Polizisten, die offensichtlich ein gewisses Interesse an uns hatten. So ganz wohl hatte ich mich nicht gefühlt - nach zig Stadtbesuchen in Brasilien hatten wir aus Sicherheitsgründen unsere Pässe schon lange nicht mehr mitgenommen. Wir wurden ja nie danach gefragt. Und nun Polizisten, die offensichtlich auf uns aufmerksam geworden waren?! Anscheinend waren sie wohl [...]

Am Rio Cuieiras

Igarapé Tucumã Gleich nach dem Aufstehen startet unser Ausflug in den Igarapé Tucumã. Wir konnten einige Vögel entdecken: zum Beispiel einen Ibis (höchstwahrscheinlich ein grüner - Mesembrinibis cayennensis). Auf Grund der Lichtverhältnisse erschienen diese oft nur als Schatten. Imposant erschienen einmal mehr die Spiegelbilder der Bäume auf dem Schwarzwasser. Wasserwerte Rio Cuieiras, -2.73258° S, -60.43956° W, ca. 06:10 Uhr Wassertemperatur: 28.5 °C Leitfähigkeit: 14 µS/cm Wasserwerte Igarapé Tucumá, -2.71847° S, -60.46985° W, ca. 7:10 Uhr Wassertemperatur: 27.3 °C Leitfähigkeit: 10 µS/cm [Zeige eine Slideshow] Dschungelwanderung am Lago Jarada Nach dem Frühstück fuhren wir weiter in den Rio Cuieiras bis zum Lago Jarada. Nach weniger als fünf Minuten waren wir an Land gebracht zum nächsten Fußmarsch durch den Dschungel. Zu sehen gab es einige interessant aussehende Pflanzen. In einer entdeckten wir eine Vogelspinne. [Zeige eine Slideshow] Übernachtung am Igarapé Cachoeira Nach Rückkehr zum Schiff konnten wir noch in dessen Nähe im dem Schwarzwasser schwimmen. Nach dem Mittag essen ging es mit dem Beiboot weiter zum Igarapé Cachoeira. Wir nahmen die entsprechende Ausrüstung mit um dieses Mal im Dschungel zu übernachten. Bereits für unsere Fischfangtour entlang des Río Ventuari hatte ich mir ein Wurfnetz gekauft. Ein Expeditionsteilnehmer erklärte mir wie man es wirft. So sehr ich mich damals auch bemühte, es half eher die Fische zu vertreiben. Bei der Hitze zu üben war müssig und schon bald schmerzten die Muskeln.  Die letzten Jahre habe ich dann immer Mal zuhause im Garten geübt. Ohne Fischer zu sein, mit Wurfnetz in Seenähe ist man ja der [...]

Durch das Anavilhanas-Archipel

Rückkehr vom Igarapé Cachoeira Die Nacht im Zelt (hellblaues Zelt) mitten im Dschungel war nicht die bequemste, zumal ich um an Gepäckgewicht zu sparen, auf eine Luftmatratze verzichtet hatte . Am nächsten Morgen war zusammen zu packen und anschließend ging es mit dem Boot zurück zum Schiff. Unterwegs war gerade am Fluss ein Kolibri (Polytmus guainumbi?) auf Futtersuche. [Zeige eine Slideshow] Dschungelwanderung am Rio Cuieiras Fast zurück am Hauptstrom machte unser Schiff am Ufer für eine weitere Dschungelwanderung fest. Da meine Sachen von der Dschungelwanderung am Vortrag bzw. von der Übernachtung im Dschungel alle ziemlich nass waren, lösten wir das Problem auf "Delegationsbasis": meine Frau machte die Wanderung (dunkelblauer Wanderer) mit und ich passte auf das Schiff auf. Unterwegs sahen sie einige Pflanzen und es gab einen Kurs zum Feuer machen im Dschungel. [Zeige eine Slideshow] Exkursion im Anavilhanas Archipel Wir wollten ja weiter nach Norden. Dazu mussten wir den Anavilhanas-Archipel durchqueren. (Siehe auch Anavilhanas-Archipel 2011) Auch hier gab es die Möglichkeit zu einem Bootsausflug (violettes Kanu). Insbesondere eine kleine Gruppe Weißbrusttukan (Ramphastos cuvieri) konnten wir beobachten. [Zeige eine Slideshow]  

Rio Aturia und Aguas Boas

Exkursion am Rio Aturia Morgenstund hat Gold im Mund ... wir hatten an dem Tag eine der längsten Strecken vor uns. Bevor wir mit dem Schiff aufgebrochen sind, haben wir noch eine zweistündige Exkursion in den Rio Aturia (violette Linie) unternommen. An diesem Morgen, am Rio Aturia waren relativ viele Vögel zu sehen: Mangroven-Reiher (Butorides striata), Krähenstirnvogel (Psarocolius decumanus), Grüner Ibis (Mesembrinibis cayennensis), Großschnabel-Seeschwalbe (Phaetusa simplex), Truthahngeier (Cathartes aura) Wasserwerte Rio Aturia 19.08.2017 06:00 Uhr (violettes Thermometer) 2.037166° S 61.171323° W WTemp.: 27.6 °C EC: 20 µS/cm Wasserwerte Aguas Boas 19.08.2017 17:00 Uhr (gelbes Thermometer) 1.601874° S 61.419302° W WTemp.: 32.9 °C EC: 8 µS/cm Wasserwerte Aguas Boas 19.08.2017 17:10 Uhr (oranges Thermometer) 1.612397° S 61.419347° W WTemp.: 31.4 °C EC: 17 µS/cm Wasserwerte Aguas Boas / Igarapé de Cutia 19.08.2017 17:15 Uhr (braunes Thermometer) 1.618937° S 61.418204° W WTemp.: 32.6 °C EC: 14 µS/cm   [Zeige eine Slideshow] Expedition Aguas Boas Nach langer Fahrt kamen wir bei Aguas Boas an. Aguas Boas = "Gute Gewässer". Die Flusslandschaft war sehr malerisch. Je weiter wir uns vom Schiff entfernten, desto mystischer wurde es. Auf der Bootsexkursion (blaue und gelbe Linien) am Nachmittag konnten wir einige Vögel beobachten: Schwerbeweih (Ictinia plumbea), Cuviertukan (Ramphastos cuvieri), Schwarzstirntrappist (Monasa nigrifrons), Spechte und Baumläufer, mehrere Papageien und Aras. Auf den Bäumen waren gelegentlich Orchideen zu entdecken. [Zeige eine Slideshow] Fischen bei Aguas Boas Bis zum Abendessen war noch etwas Zeit. Unser Guide bot uns an, noch für eine halbe Stunde an eine Stelle am Igarapé de Cutia (oranger Fisch) zu fahren, an der [...]

Zum Rio Branco

Dschungelwanderung am Igarapé de Cutia Auch für diesen Tag war eine längere Etappe mit dem Schiff geplant. Bis zum Rio Branco, dem weißen Fluss war noch ein weiter Weg. Den Morgen nutzten wir noch einmal, die Beine zu vertreten und suchten am nahe gelegenen Igaraplé de Cutia einen alten Ceiba-Baum auf - zumindest das untere Stammende und die flachen Wurzeln, von der Krone war von unten aus nichts zu sehen. Neben ein paar Vögeln entdeckten wir auch eine Fledermaus und eine Gruppe Totenkopfäffchen. Wasserwerte Rio Branco 20.08.2017 etwa: -1.24713°, -61.83296° 16:00 Uhr im Überschwemmungswald WTemp.: 29.4 °C Leitfähigkeit: 28 µS/cm 16:15 in Ufernähe WTemp.: 30.8 °C Leitfähigkeit: 29 µS/cm [Zeige eine Slideshow] Unterwegs zum Rio Branco Es war sicherlich mit eine der längsten Etappen. Aber irgendwann muss man ja die Kilometer hinter sich bringen, wenn das Ziel nicht so sehr nah liegt. Unterwegs gab es von unserem Guide Hermann einen Quiz zu natürlichen Obstsäften und einen Vortrag über die Früchte des Regenwaldes. Eine Zwischenstation gab es bei Remanso um die Vorräte aufzubessern. Remanso ist ein kleiner Ort, der an einem linken Seitenarm des Rio Negro liegt. Trotz der noch etwa 15 km bis zum Zusammenfluss von Rio Negro und Rio Branco, war das weiße Wasser des Rio Branco nicht zu übersehen. Ähnlich dem Encontro das Aguas bei Manaus, bei dem Amazonas und Rio Negro kilometerweit nebeneinander sich das Flussbett teilen, verhält es sich hier offensichtlich mit dem Wasser von Rio Negro und Rio Branco. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann den Rio [...]

Rio Branco und Moura

Exkursion am Rio Branco Morgenstund hat Gold im Munde - gegen 6:00 Uhr saßen wir schon wieder in unserem Beiboot um uns etwas am Rio Branco umzusehen. (Gelbe Linie). Am Ufer sahen wir unter anderem Magrovereiher (Butorides striata), Amazonasfischer (Chloroceryle amazona), Gelbkehlkarakara (Daptrius ater), Silberreiher (Ardea alba) und Weißbrusttukan (Ramphastos cuvieri). Bald bogen wir ein einen schmalen Zufluss, dem Igarapé Maguari ab. Von besonderem Interesse waren dort die Amazonasdelphine (Inia geoffrensis) und sicherlich einer der schönsten Vögel im Gebiet, der Veilchentrogon (Trogon violaceus). Darüber hinaus sahen wir Grüne Ibise (Mesembrinibis cayennensis), Rotbrustfischer (Megaceryle torquata) und auch einen Mantelkardinal (Paroaria capitata). Auf dem Rückweg wartete noch ein Kappenreiher (Pilherodius pileatus) auf uns. Leider war es nur eine Stippvisite zum Rio Branco. Nach der Rückkehr zum Schiff war für uns Frühstückszeit und das Schiff setzte sich für den Rückweg in Gang. Rio Branco 21.08.2017 06:05 Uhr -1.20471°, -61.84257° WTemp.: 28.1 °C Leitfähigkeit: 28 µS/cm Igarapé Maguari 21.08.2017 07:01 Uhr -1.16687°, -61.84979° WTemp.: 28.1 °C Leitfähigkeit: 22 µS/cm Rio Negro 21.08.2017 16:00 Uhr -1.58851°, -61.48782° WTemp.: 29.8 °C Leitfähigkeit: 21 µS/cm Rio Negro, Igarapé zum Lagoa do Arroz 21.08.2017 16:15 Uhr -1.59185°, -61.49489° WTemp.: 30.5 °C Leitfähigkeit: 22 µS/cm [Zeige eine Slideshow] Moura Etwa zwei Schiffstunden (hier ca. 35 km) von der Mündung des Rio Branco in den Rio Negro liegt die kleine Ortschaft Moura. (Übersetzt: maurisch. Aber davon war nichts zu sehen.) Eine Lehrerin war so freundlich und zeigte uns die Schule. In einem Raum war ein großer Fernsehapparat installiert. So wie [...]

Im Parque Nacional do Jaú

Der Nationalpark Jaú ist der zweitgrößte Brasiliens. Er hat eine Fläsche von ca. 2.300.000 Hektar und wurde im September 1980 gegründet. Im Jahr 2000 wurde er UNESCO Weltnaturerbe. Er gehört heute zum "Central Amazon Conservation Complex". Ankunft am Rio Jaú Wie alle Tage mussten wir früh aufstehen. Pünktlich zur Öffnungszeit wollten wir am Kontrollposten (blauer Marker) für den Natinalpark am Rio Jaú ankommen. Im Vergleich zum vorangehenden Passieren des Kontrollpostens am Rio Jaú im Sommer 2011 hat sich nicht viel geändert. Allerdings, damals reichte es, dass wir uns alle ins Gästebuch eintragen lassen haben und den Pass vorzeigten. Dieses Mal mussten wir zusätzlich alle Angeln und Netze dort am Kontrollpunkt abgeben. Sie wurden gut weggeschlossen und bei der Rückfahrt sollten wir sie auch wieder zurück bekommen. Igarapé Preto nahe Mündung Rio Jaú 22.08.2017 08:45 Uhr -1.95185°, -61.45508° WTemp.: 26.8 °C Leitfähigkeit: 14 µS/cm   Igarapé Preto 22.08.2017 09:15 Uhr -1.97339°, -61.43531° WTemp.: 27.9 °C Leitfähigkeit: 8 µS/cm [Zeige eine Slideshow] Igarapé Preto Wenig später erreichten wir den Igarapé Preto. Es ist ein sehr idylischer Igarapé, den man bis zu einem kleinen Wasserfall mit dem Boot befahren kann (orangefarbener Marker). Unterwegs hatten wir leider nur ein paar Vögel (zum Beispiel Schwarzstirntrapist (Monasa nigrifrons)), eine Spinne und diverse Pflanzen gesehen. Auch war hier der uns schon gut bekannte Micky-Maus-Strauch (Ouratea lucens) aufgefallen, den wir am Estela da Paz bei Jutaí kennen gelernt hatten. Auf dem Rückweg hatten wir noch einen Mohrenkaiman (Melanosuchus niger) entdeckt. [Zeige eine Slideshow] Exkursion am Rio Carabinani Nach Rückkehr [...]