Am Rio Cuieiras

Igarapé Tucumã

Gleich nach dem Aufstehen startet unser Ausflug in den Igarapé Tucumã. Wir konnten einige Vögel entdecken: zum Beispiel einen Ibis (höchstwahrscheinlich ein grüner – Mesembrinibis cayennensis). Auf Grund der Lichtverhältnisse erschienen diese oft nur als Schatten.
Imposant erschienen einmal mehr die Spiegelbilder der Bäume auf dem Schwarzwasser.

Wasserwerte Rio Cuieiras, -2.73258° S, -60.43956° W, ca. 06:10 Uhr
Wassertemperatur: 28.5 °C
Leitfähigkeit: 14 µS/cm

Wasserwerte Igarapé Tucumá, -2.71847° S, -60.46985° W, ca. 7:10 Uhr
Wassertemperatur: 27.3 °C
Leitfähigkeit: 10 µS/cm

Dschungelwanderung am Lago Jarada

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter in den Rio Cuieiras bis zum Lago Jarada. Nach weniger als fünf Minuten waren wir an Land gebracht zum nächsten Fußmarsch durch den Dschungel. Zu sehen gab es einige interessant aussehende Pflanzen. In einer entdeckten wir eine Vogelspinne.

Übernachtung am Igarapé Cachoeira

Nach Rückkehr zum Schiff konnten wir noch in dessen Nähe im dem Schwarzwasser schwimmen. Nach dem Mittag essen ging es mit dem Beiboot weiter zum Igarapé Cachoeira. Wir nahmen die entsprechende Ausrüstung mit um dieses Mal im Dschungel zu übernachten.

Bereits für unsere Fischfangtour entlang des Río Ventuari hatte ich mir ein Wurfnetz gekauft. Ein Expeditionsteilnehmer erklärte mir wie man es wirft. So sehr ich mich damals auch bemühte, es half eher die Fische zu vertreiben. Bei der Hitze zu üben war müssig und schon bald schmerzten die Muskeln. 
Die letzten Jahre habe ich dann immer Mal zuhause im Garten geübt. Ohne Fischer zu sein, mit Wurfnetz in Seenähe ist man ja der Fischwilderer Nummer 1 in Deutschland.

Erst als ich im Internet eine andere Wurfmethode fand, gelang es mir, dass das Netz so wie es sollte nach dem Wurf aufging.
So vorbereitet musste ich es auf diese Reise unbedingt mitnehmen und wenn ich das Netz nicht auf der Reise mitgenommen hätte, wäre es wohl nie mehr geworden. Am Igarapé Cacheira konnte ich das Netz nun endlich noch einmal auswerfen. So wie es sich bei Werfen ausbreitete sah das schon gut aus. Der erste Fang lies aber noch auf sich warten. Aber später auf der Tour sollte sich das Netzt auch füllen.

Am Fluss schlugen wir unser Lager auf. Bis auf einen hatten alle Hängematten mit. Der eine war ich. Für mein Gewicht hätte ich eine etwas stabilere Hängematte benötigt. Ich hatte mir daher ein Zelt mitgenommen.

Am Abend gab es Calpi-Spezial: alles zusammengerührt und am Alkohol nicht gespart. Ich streifte noch einmal am Fluss entlang und konnte zumindest einen Fisch entdecken, der auch schnell in meinem Kescher landete. Bestimmen konnte ihn bis heute leider keiner.

Titelbild: Mit dem Wurfnetz am Igarapé Cachoeira – Foto: Uwe Stahl (Vielen Dank!)

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