Lago Janauacá

Zum Lago Janauacá

Am Abend setzten wir unsere Schiffstour fort und kreuzten den Rio Solimões. Über Nacht blieben wir an der Zufahrt zum Lago Janauacá. Es war fast die gleiche Stelle wie beim ersten Besuches des Lago Janauacá im Juli 2011.

Auch die Exkursion am nächsten Morgen (blaue Linie) war fast identisch mit der „alten“ Route. Viel hat sich geändert und auch die reichlich 2 Monate später im Jahr machten sich beim Wasserstand und der Pflanzenwelt bemerkbar. Leider waren weniger Vögel zu entdecken wie vor 6 Jahren. Ob das auch an den zwei Monaten „Verspätung“ lag?

Über den Lago Janauacá

Nach Rückkehr von der Morgen-Exkursion setzten wir mit dem Schiff die Fahrt über den See fort (violette Linie). Unterwegs hat das eine oder andere Gebäude am Ufer Erinnerungen an den Besuch der Caboclos in 2011 wachgerufen.

Dschungelwanderung und Besuch bei Einheimischen

Die erste Dschungelwanderung der Reise war nur eine kleine Runde. Wir bekamen unter anderem Sarapias gezeigt. In der Region dort verwendet man das Öl wohl gegen Ohrenkrankheiten. Bisher kannten wir die Früchte nur als Gold des Río Caura (Venezuela 2011), wo man große Mengen dieser Früchte als Grundstoff für Parfüm erntete, bis das Öl syntetisch produziert werden konnte.

Eine riesige Ameisen-Autobahn hat so manchen von uns in den Bann des Betrachtens gezogen und auch ein Passionsblume (Passiflora coccinea) war zu bestaunen.

Auf dem Rückweg machten wir an dem Haus eines Einheimischen, Caboclos Halt und ließen uns unter anderem die Herstellung von Maniokmehl zeigen. Insbesondere erfuhren wir hier, dass es um die ca. 40 Maniok-Arten gibt und auch, dass nicht alle giftig sind.

Angeln am Lago Janauacá

Am Nachmittag waren wir am Lago Janauacá zum Angeln gefahren (rote Linie). Wie bereits beim Angeln 2011 lief es ganz gut, so hingen wie auch damals diverse Piranhas (Pygocentrus nattereri, Serrasalmus rhombeus) am Haken.

Unterweges konnten wir noch ein Dreifingerfaultier und unterschiedliche Vögel beobachten. Insbesondere eine Gruppe Hoatzin (Opisthocomus hoazin) zeigte sich sehr schön.

Nachtexkursion am Lago Janauacá

Nach dem Dunkelwerden ging es nochmals mit den Beibooten auf Tour (wieder an der blauen Linie, nördliche Hälfte). Wie entdeckten einige Kaimane und zwei Dreifingerfaultiere, eventuell ein Pärchen.

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