Aquaristik Fachmagazin Oktober/November 2016 – „Wels-Presseschau“

Hallo liebe Welsfreunde,

ich möchte Euch heute auf 2 Artikel in dieser Ausgabe aufmerksam machen

Daniel Konn-Vetterlein „Wurmlinien-Hypancistrus aus dem Rio Xingu – erstmals genau untersucht“

Schon lange wird vermutet, dass es zwischen zahlreichen Hypancistrus-Formen des Rio Xingú engere verwandtschaftliche Beziehungen gibt. Insbesondere Hypancistrus sp. „L 236“ und Hypancistrus sp. „L 173“ führten immer wieder zu Diskussionen. Cardoso et. al. („Integrated Cytogenetic and Mitochondrial DNA Analyses Indicate That Two Different Phenotypes of Hypancistrus (L066 and L333) Belong to the Same Species“) untersuchten die DNA von Hypancistrus sp. „L 66“ und Hypancistrus sp. „L 333“. Die Untersuchten Tiere zweigten beim untersuchten 21. Chromosomenpaar auf morphologischer Ebene keine Differenzen, lassen sich jedoch auf dieser Basis gegenüber Hypancistrus zebra (L 46) abgrenzen.

Ingo Seidel „Tetranematichthys quadrifilis mal wieder importiert“

Tetranematichthys sind Trugdornwelse, die nahe mit Delfinwelsen (Ageneiosus) verwandt sind. Auf Grund ihres Aussehens werden Sie auch als Blatt-Delfinwelse bezeichnet. Der Import von Tetranematichthys quadrifilis erfolgte eher zufällig (es war anders bestellt). Tetranematichthys sind nachtaktiv und lassen sich mit Lebend- und Frostfutter ernähren. Kleinere Fische können durchaus gefressen werden.

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