Lago Miuá und Lago Munguba

Auf dem Lago Miuá

Am nächsten Morgen erreichten wir den Lago Miuá. 6:00 Uhr Wecken mit La Traviata und bereits 30 Minuten später ging es zur ersten Exkursion des Tages, entlang des südlichen Ostufers des Lago Miuá. Insbesondere nach Vögel waren wir auf der Suche. Entdecken konnten wir: einen Maskenkardinal (Paroaria nigrogenis), Mangrovenreiher (Butorides striata), einen Arassari, ein Ibis, einen Schlangenhalsvogel (Anhinga anhinga), einen Savannenbussard (Buteogallus meridionalis).

Eigentlich ist der Lago Miuá ein Schwarzwassersee. Doch das Wasser von Rio Solimões drückte stark in den See, so dass im südlichen Bereich das Wasser sehr trüb war. Nach dem Frühstück fuhren wir noch etwas den Lago Miuá auswärts, um im Schwarzwasser baden zu können. 

Wasserwerte Lago Miuá (violettes Thermometer)
am 24.01.2017 07:15 Uhr
GPS: 3.7663° S; 62.20342° W
pH: 6,67
Leitfähigkeit: 51 µS/cm
Wassertemperatur: 28,1 °C

Diese Zeit nutzte die Besatzung zum Fisch-Einkauf bei den Einheimischen. Sie brachten Schwarze Dornwelse (Oxydoras niger), einen Tiger-Spatelwels (Pseudoplatystoma tigrinum), Gabelbart (Osteoglossum bicirrhosum) und Piranhas (Pygocentrus nattereri) mit.

[Weiter unten: Exkursion auf dem Lago Munguba]

Exkursion auf dem Lago Munguba

Gegen Mittag fuhren wir einige Kilometer weiter. Ziel war der Rio Badajós. Da die Zufahrt nicht möglich war besuchten wir den benachbarten Lago Munguba. Neben einigen Insekten, einen Schwarm Amazonen war ein Dreifinger-Faultier (Bradypus variegatus) in den Bäumen versteckt.

Recht bald zog ein Unwetter auf – in der Regenzeit muss man immer damit rechnen – also nichts wie weg.

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