Carolinenturm auf dem Kötsch

Der Kötsch

Ca. 15 Kilometer südöstlich von Weimar liegt der Kötsch – auch Kaitsch (slawisch: Wald) genannt. Dieser Berg ist ca. 497 Meter hoch und ist damit die zweithöchste Erhebung im Landkreis Weimar. Er besteht aus Muschelkalk.

Im Jahr 1851 war der Kötsch ein Hauptpunkt bei der ersten Landesvermessung Thüringens. 1888 wurde dort dann auch ein trigonometrischer Punkt gesetzt und darüber ein Aussichtsturm errichtet, der jedoch wegen Baufälligkeit 1904 abgerissen werden musste.

Der Carolinenturm

Der Carolinenturm wurde 1909 zu Ehren der Großherzogin Caroline von Sachsen-Weimar-Eisenach aus Kalksandstein errichtet. Bauherr war der bereits 1905 gegründete Turmbauverein, der es zum Ziel hat in Andenken an die beliebte Großherzogin einen Gedächtnisturm zu errichten. Die Baukosten in Höhe von ca. 18.000 Mark wurden durch Spenden von Vereinen und Bürgern aufgebracht. Der Turm ist 26 Meter hoch.

Bei gutem Wetter kann man unter anderem den Kyffhäuser, den Finnberg, den Brocken im Harz und den Luisenturm sehen.

Besonders bemerkenswert ist, dass man auf dem Turm Fenster eingebaut hat, die man öffnen kann, so dass man problemlos die sehr schöne Landschaft fotografieren kann.

Der Turm ist im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen, nachmittags geöffnet.

Es bietet sich zum Beispiel eine Wanderung von Buchfahrt zum Carolinenturm an. Für die Einkehr kann man die Gaststätte Müllershausen besuchen.

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