Aquaristik Fachmagazin April / Mai 2019 – “Wels-Presseschau”

Hallo liebe Welsfreunde,

ich möchte Euch auf zwei welsige Artikel in der aktuellen Ausgabe des Aquaristik Fachmagazin aufmerksam machen:

Ingo Seidel „Welswelten – Wissenswertes, Neues und Ungewöhnliches“

Ingo informiert über die Arbeit von Souza, L.S. de; Taphorn, D.C. & Armbruster, J.W. „Review of Ancistrus (Siluriformes: Loricariidae) from the northwestern Guiana Shield, Orinoco Andes, and adjacent basins with description of six new species“ (Zootaxa, Vol. 4552 No. 1). In dieser wurden die Arten

beschrieben. Die für ihn interessanteste Neubeschreibung ist die von Ancistrus patronus, von dem einigen Paratypen von dem Ort (Pozo Azul) beschrieben wurden, an dem Ingo 1992 den so genannten Ancistrus sp. „Puerto Ayacucho“ beobachten und fangen konnte.
Darüber hinaus wurden Ancistrus sp. „LDA 74“ als Ancistrus macrophthalmus und Ancistrus sp. „L 304“ als Ancistrus nudiceps bestätigt. Die Präsentation von Ancistrus leucostictus wirft aber (nicht nur) bei Ingo Fragen auf, das dieser der ursprünglichen Beschreibung überhaupt nicht entspricht. Das Problem liegt sicherlich darin, dass der Holotyp irgendwann vertauscht worden sein muss. Aber solange keiner das beweisen kann … spielt es wohl keine Rolle, dass der präsentierte Wels große helle Flecken hat, statt wie in der Erstbeschreibung von Dr. Albert Günther​ „Black: pure white dots are scattered over the whole body and over all fins“.

Erik Schiller „Die unverhoffte Zucht des seltenen kleinen Corydoras gracilis“

Erik berichtet über Corydoras gracilis, der seit 2009 in der IUNC Red List als LC (Least Concern = nicht gefährdet) aufgeführt wird. Die Typuslokalität wurde in der Erstbeschreibung falsch angegeben und später zu rio Jauna (rio Juma) im rio Aripuana-Einzug korrigiert. Mit ca. 4 cm bleibt die Art relativ klein.
Bei Erik vermehrte sich eine Gruppe dieser Art etwas unerwartet. Er hatte sie zusammen mit Dianema urostriatum in einem Aquarium. Um die Schwielenwelse zu stimulieren senke er die Temperatur von 26 °C auf 23 °C. Das Wasser wechselte Erik dann regelmäßig mit einem Anteil von ca. 50% Regenwasser. Gegen Laichverpilzung gab er einen Erlenzapfen-Sud bei.

Viel Spaß beim Lesen des Aquaristik Fachmagazins.

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