10 Lago Janauary

Über Nacht war unser Schiff in Richtung Manaus gefahren und hat den Solimoes überquert. Am Morgen waren wir nahe des Lago Janauari. (Standort: Grüner Marker mit Punkt)

So interessant die Wolken ausschauen, sie brachten nichts Gutes.

Wie sollte es auch anders sein, kaum waren wir in unsere Boote gestiegen, fing es an zu regnen.
Regen in den Tropen sind häftig, aber kurz.


Brasilien 2011 – Tag 6 auf einer größeren Karte anzeigen

Um für solche Fälle gerüstet zu sein sollte man ein Regenumhang (da meist keine richtige Möglichkeit zum Trocknen besteht nehmen wir Einweg-Umhänge) und für Fotoausrüstung usw. braucht man unbedingt einen wasserdichten Beutel (ich habe mir einen 16L-Packsack dafür besorgt) dabei haben.
Naja, und wenn man trotzdem Bilder machen will, nehme man eine wasserdichte Kamera.

Unser erstes Exkursionsgebiet des Tages ist oben auf der Karte grün eingezeichnet. Start – grüner Marker mit Punkt, Ende – grüner Marker ohne Punkt

An der Seibe (Samauma) sieht man deutlich wie das Wasser die vorangehenden Tage zurückgegangen ist.
(Auch bei einer wasserdichten Kamera können Wassertropen stören.)

So ein Regen hat zumindest eine gute Seite – danach kommen die Vögel heraus um ihre Federn zu trocknen.

Nahe dem Lago Janauary ist auch so eine kleine „Touristenstation“ mit Gaststätte und Souvenirshop (Handarbeiten der Indianer). Um die Leute anzuziehen wurde von der Station ein Steg zu einem kleinen See (hellblauer Pin) gebaut, der von den Wassermassen des Solimoes und Rio Negros nicht so stark betroffen ist. So kann man dort selbst zu Hochwasser noch die berühmten Seerosen „Victoria amazonica“ sehen.

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