Poppenbergturm – nördlichster Aussichtsturm Thüringens

Am Tor zum Harz, nahe Ilfeld, kurz vor der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt befindet sich der Poppenberg mit Poppenbergturm.

Poppenberg

Der Poppenberg hat eine Höhe von 600,6 m über NN. Er besteht aus Sedimenten und Vulkaniten des Rotliegenden. Durch der unterschiedlich starke Verwitterung der verschiedenen Gesteine in den einzelnen Schichten ist der Berg heute treppenförmig. Er hebt sich deutlich aus der südlichen Harz-Vorlandschaft heraus.

Poppenbergturm

Der Aussichtsturm wurde 1897 (1894?) im Auftrag des Harzklubzweigverein zu Nordhausen und Ilfeld in Stahlfachwerkbauweise errichtet. Er hat eine Höhe von 33,3 m. 21 Tonnen Eisen wurden verbaut. Die obere Plattform erreicht man nach 177 Stufen. Sind mehrere Personen auf dem Turm, schwankt er bei Umherlaufen ein wenig. Der Turm wurde nach Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode benannt. Diese Bezeichnung ist jedoch kaum gebräuchlich.

Poppenbergturm

Poppenbergturm

Von dem Poppenbergturm kann man den Possen, den Kyffhäuser, das Josephskreuz bei Stolberg und weit bis in den Harz hinein sehen. Bei guter Sicht sieht man auch den Brocken. Über das Thüringer Becken hinweg soll man an manchen Tagen auch den Inselsberg im Thüringer Wald erkennen.

Aufstieg

Wir wählten den Weg ab dem Sportplatz in Ilfeld. Die Weglänge beträgt ca. 3,2 km. Wir erreichten den Turm auf Grund des doch recht steilen Anstieges und einiger Fotopausen nach ca. 2 Stunden. Der Rückweg war deutlich schneller, ca. 50 Minuten.

Eine Alternative ist noch der Aufstieg von Neustadt am Harz. Hier gibt es einen Rundwanderweg, der auch die Burgruine Hohnstein passiert. Dieser Rundweg soll in ca. 3,5 Stunden zu bewältigen sein.

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